Leistung

Wallbox München für Zuhause und Gewerbe

Vom Meisterbetrieb seit 1966: Wir installieren Ihre Ladestation normgerecht, melden sie beim Netzbetreiber an und richten ein sauberes Lastmanagement ein. So laden Sie Ihr E-Auto zu Hause sicher und günstig.

Elektroauto wird an einer von Rucker Elektro installierten Wallbox geladen

Ihre Vorteile auf einen Blick

Sicher und normgerecht

Festinstallierte Wallbox statt Schuko-Notlösung. Eigener Stromkreis, passender FI-Schutzschalter und Leitungsschutz nach VDE, damit Sie Ihr Fahrzeug sicher und für die vorgesehene Dauerlast geeignet zu Hause laden.

Anmeldung übernehmen wir

Wir übernehmen die Anmeldung beim Netzbetreiber in München und dokumentieren die Installation. Fällt Ihre Wallbox unter Paragraf 14a EnWG, melden wir sie als steuerbare Verbrauchseinrichtung an. Gebühren des Netzbetreibers und Zählerarbeiten weisen wir separat aus.

Lastmanagement für Haus und Tiefgarage

Wallbox, Herd und Wärmepumpe teilen sich die verfügbare Leistung, ohne den Hausanschluss zu überlasten. Bei mehreren Stellplätzen verteilt das Lastmanagement die Ladeleistung automatisch.

Wallbox München: Ihr E-Auto sicher zu Hause laden

Eine eigene Wallbox ist die bequemste Art, ein E-Auto zu laden, und oft auch die günstigste. Statt an der öffentlichen Säule zu warten, steckt Ihr Fahrzeug über Nacht in der eigenen Garage oder am Stellplatz an und ist morgens geladen. Wer in München sein E-Auto zu Hause laden möchte, sollte dabei jedoch nicht zur Schuko-Steckdose greifen: Haushaltssteckdosen sind für Dauerlast nicht ausgelegt und können überhitzen. Für das regelmäßige Laden ist eine festinstallierte Ladestation auf einem eigenen Stromkreis deshalb die richtige Lösung. Genau diese installiert Ihnen die Rucker Elektro GmbH, ein Elektro-Meisterbetrieb, der seit 1966 in München für saubere und normgerechte Arbeit steht.

Als Mitglied von Handwerkskammer und Innung München kennen wir die örtlichen Gegebenheiten genau, von der Altbau-Verteilung in Schwabing bis zur weitläufigen Tiefgarage im Neubau am Stadtrand. Eine Wallbox ist mehr als ein Gerät an der Wand. Sie ist Teil Ihrer Elektroinstallation und muss zu Hausanschluss, Zählerschrank und Leitungsweg passen. Wir betrachten daher immer die gesamte Anlage.

11 kW oder 22 kW: anmeldepflichtig oder genehmigungspflichtig

Die wichtigste Weichenstellung ist die Ladeleistung. Sie entscheidet über den Aufwand bei der Anmeldung und über die Kosten. Nach Paragraf 19 NAV muss jede Ladeeinrichtung dem Netzbetreiber vor der Inbetriebnahme gemeldet werden; liegt die Summen-Bemessungsleistung über 12 kVA, braucht sie zusätzlich dessen vorherige Zustimmung. Praktisch bedeutet das: Eine 11-kW-Wallbox ist nur anmeldepflichtig, eine 22-kW-Wallbox darf erst nach der Zustimmung in Betrieb gehen. Für die allermeisten Haushalte sind 11 kW die richtige Wahl, denn das Fahrzeug lädt ohnehin über Nacht und viele Modelle nehmen einphasig oder dreiphasig gar keine 22 kW auf.

Kriterium 11 kW Wallbox 22 kW Wallbox
Netzbetreiber Anmeldung genügt Genehmigung nötig (Paragraf 19 NAV)
Ladezeit 60 kWh Akku etwa 5,5 Stunden etwa 2,5 Stunden
Typischer Bedarf Über-Nacht-Laden zu Hause Schnelles Nachladen, Flotten
Hausanschluss meist ausreichend häufig Verstärkung nötig
Empfehlung Rucker für fast alle Haushalte nur bei nachgewiesenem Bedarf

Beide Varianten brauchen einen passenden Fehlerstromschutz. Zulässig sind nach DIN VDE 0100-722 ein RCD vom Typ B oder ein RCD vom Typ A beziehungsweise Typ F zusammen mit einer Fehlergleichstrom-Überwachung nach IEC 62955. Welche Kombination die richtige ist, hängt an der Schutztechnik im Gerät und an Ihrer vorhandenen Installation. Das klären wir bei der Geräteauswahl mit Ihnen.

Wandmontierte Wallbox an einer Ziegelwand, wie sie Rucker Elektro in München installiert
Fest an der Wand montiert und auf eigenem Stromkreis abgesichert lädt Ihre Wallbox das E-Auto sicher und komfortabel.

Anmeldung und Genehmigung beim Netzbetreiber in München

Wer eine Wallbox installiert, kommt um den Netzbetreiber nicht herum. Im Stadtgebiet ist in der Regel SWM Infrastruktur München zuständig, in vielen Gemeinden des Landkreises das Bayernwerk. Wir übernehmen die komplette Kommunikation: die Anmeldung, bei 22 kW den Zustimmungsantrag und die Dokumentation der fertigen Installation. Dazu gehört auch die Anmeldung als steuerbare Verbrauchseinrichtung nach Paragraf 14a EnWG. Diese Regelung erlaubt dem Netzbetreiber, die Ladeleistung in seltenen Spitzenzeiten kurz zu dimmen, und gibt Ihnen im Gegenzug dauerhaft reduzierte Netzentgelte. Für Sie bedeutet das spürbar günstigere Ladekosten bei minimaler Einschränkung im Alltag.

Eine korrekt angemeldete Wallbox schützt nicht nur das Netz, sondern auch Sie. Erst die saubere Dokumentation sorgt im Schadensfall für Rechtssicherheit.

Tiefgarage und Mehrfamilienhaus: WEG-Recht in München

Viele Ladewünsche scheitern früher an der Eigentümergemeinschaft statt an der Technik. Das hat sich geändert. Nach der WEG-Reform haben Sie über Paragraf 20 WEG einen Anspruch auf eine Lademöglichkeit am eigenen Stellplatz. Die Gemeinschaft darf die Maßnahme nicht grundsätzlich verweigern, sondern nur über die Art der Ausführung mitbestimmen. In Münchner Mehrfamilienhäusern mit großen Tiefgaragen ist es fast immer sinnvoller, gleich eine gemeinsame Grundinstallation mit Lastmanagement zu planen, statt jeden Stellplatz einzeln zu erschließen. So lässt sich die vorhandene Anschlussleistung intelligent auf viele Ladepunkte verteilen, ohne dass der Hausanschluss überlastet wird.

Wir liefern Ihnen die technische Planung und eine nachvollziehbare Kostenaufstellung, die Sie direkt in der Eigentümerversammlung vorlegen können. Reicht der bestehende Zählerschrank nicht aus, ist häufig eine Zählerschrankmodernisierung der erste Schritt, damit jeder Stellplatz seinen eigenen Zähler und sicheren Anschluss erhält. Wie eine Förderung im Mehrfamilienhaus aussehen kann, lesen Sie in unserem Beitrag zur Wallbox-Förderung im Mehrfamilienhaus 2026.

Typ-2-Ladestecker am Ladeanschluss eines E-Autos, Standard bei Wallbox-Installationen in München, Rucker Elektro
Über den genormten Typ-2-Stecker laden Sie an Ihrem Stellplatz genauso zuverlässig wie an jeder öffentlichen Ladesäule.

Lastmanagement und günstige Ladekosten

Fällt Ihre Wallbox unter Paragraf 14a EnWG, gilt sie als steuerbare Verbrauchseinrichtung. Ob das zutrifft, hängt von Leistung, Inbetriebnahme und Netzanschluss ab. Wer sich auf eine reduzierte Netzentgelt-Regelung einlässt, senkt die Ladekosten dauerhaft, ohne auf Ladekomfort zu verzichten. Ein sauber eingestelltes Lastmanagement sorgt zugleich dafür, dass sich Wallbox, Herd und Wärmepumpe die verfügbare Leistung teilen und der Hausanschluss nie überlastet wird. Bei mehreren Stellplätzen in der Tiefgarage verteilt das Lastmanagement die Ladeleistung automatisch auf alle aktiven Wallboxen.

Ladeinfrastruktur für Gewerbe und Mehrparteienhäuser

Ein einzelner Ladepunkt am Einfamilienhaus ist Elektroinstallation. Mehrere Ladepunkte an einem Hausanschluss sind Ladeinfrastruktur, und damit verschiebt sich die eigentliche Aufgabe: Nicht das Gerät an der Wand entscheidet, sondern was davor liegt. Wie viel Leistung gibt der Hausanschluss her, wie viele Stellplätze sollen am Ende versorgt werden, und wie lässt sich der Verbrauch dem richtigen Nutzer zuordnen?

Diesen Teil planen und bauen wir: die Zuleitung, die Unterverteilung, bei Bedarf die Zählerschrankmodernisierung, damit jeder Stellplatz seinen eigenen Zählerplatz erhält, und das Lastmanagement, das die vorhandene Anschlussleistung auf alle aktiven Ladepunkte verteilt. Typische Fälle im Münchner Osten sind die Tiefgarage einer Eigentümergemeinschaft, Mitarbeiter- und Dienstwagenstellplätze eines Betriebs und der schrittweise Ausbau, bei dem heute zwei Ladepunkte entstehen und die Grundinstallation für zwölf bereits liegt.

Was nicht zu unserem Angebot gehört: öffentliche Ladesäulen und der Betrieb von Abrechnungsplattformen. Wir schaffen die elektrotechnische Grundlage dafür, dass jeder Stellplatz sauber gemessen werden kann. Wie wir mit Hausverwaltungen und Unternehmen zusammenarbeiten, steht auf unserer Seite für Gewerbe und Hausverwaltungen.

Wallbox und Photovoltaik: was wir machen und was nicht

Viele Anfragen kommen als Paket: Photovoltaik, Speicher und Wallbox zusammen. Damit Sie nicht erst nach einem Termin merken, ob wir der Richtige sind, hier klar getrennt. Photovoltaikanlagen bauen wir nicht. Wir planen keine Module, keine Wechselrichter und keine Speicher. Für diesen Teil arbeiten wir mit Partnerbetrieben zusammen und stellen den Kontakt her.

Den elektrotechnischen Teil drumherum machen wir sehr wohl: den Zählerplatz auf den Stand bringen, damit Erzeugung, Speicher und Ladepunkt überhaupt Platz haben, Leitungswege und Querschnitte auslegen, das Lastmanagement einstellen, damit sich Wallbox, Wärmepumpe und Haushalt die Leistung teilen, und die Wallbox so anbinden, dass sie überschussfähig arbeiten kann, wenn eine Anlage vorhanden ist oder später dazukommt. Wenn Ihre Photovoltaik also schon steht oder ein anderer Betrieb sie baut, sind wir für alles zuständig, was danach im Verteiler passiert.

Welches Modell, welche Leistung und welche Anmeldung für Sie passen, klären wir am besten vor Ort. Einen guten Einstieg bieten unsere Beiträge dazu, was Sie beim Wallbox installieren lassen beachten sollten, und wann genau eine Genehmigung erforderlich ist. Wünschen Sie eine konkrete Planung für Ihre Wallbox in München, melden Sie sich bei uns. Wir prüfen vor Ort, was Ihre Anlage hergibt, und nennen Ihnen einen verbindlichen Festpreis.

So läuft es ab

In 4 Schritten zum fertigen Projekt

  1. Beratung vor Ort

    Wir prüfen Zählerschrank, Leitungsweg und Stellplatz, klären 11 oder 22 kW und nennen Ihnen einen verbindlichen Festpreis.

  2. Anmeldung Netzbetreiber

    Wir melden die Wallbox bei SWM Infrastruktur München bzw. Bayernwerk an und holen bei 22 kW die Genehmigung ein.

  3. Fachgerechte Montage

    Eigener Stromkreis, passender Fehlerstromschutz, Leitungsschutz und saubere Befestigung. In Tiefgaragen verlegen wir die Leitung normgerecht und brandschutzkonform.

  4. Inbetriebnahme und Übergabe

    Wir konfigurieren das Lastmanagement, prüfen die Ladeleistung und übergeben Ihnen das Messprotokoll.

Häufige Fragen zur Wallbox

Brauche ich für meine Wallbox in München eine Genehmigung?

Jede Wallbox muss dem Netzbetreiber vor der Inbetriebnahme gemeldet werden. Liegt die Summen-Bemessungsleistung über 12 kVA, ist nach Paragraf 19 NAV zusätzlich dessen vorherige Zustimmung erforderlich. In der Praxis heißt das: Bei einer 11-kW-Wallbox genügt die Anmeldung, eine 22-kW-Wallbox braucht die Zustimmung. In München ist meist SWM Infrastruktur München zuständig, im Landkreis das Bayernwerk. Wir übernehmen das für Sie.

Was kostet die Installation einer Wallbox in München?

Für eine Standardinstallation liegt der Preis bei rund 1.310 bis 2.620 Euro brutto (1.100 bis 2.200 Euro netto). Tiefgaragen mit langen Leitungswegen, Lastmanagement oder eine nötige Zählerschrankmodernisierung liegen darüber. Nach der Vor-Ort-Prüfung erhalten Sie einen verbindlichen Festpreis.

11 kW oder 22 kW, was ist sinnvoller?

Für die meisten Haushalte reichen 11 kW vollkommen aus, da das Auto über Nacht lädt und 11 kW lediglich anmeldepflichtig ist. 22 kW ist genehmigungspflichtig und nur sinnvoll, wenn das Fahrzeug die Leistung aufnimmt und der Hausanschluss sie hergibt. Wir empfehlen nach Ihrem Bedarf, nicht nach Katalogseite.

Habe ich als Mieter oder Eigentümer Anspruch auf eine Wallbox?

Seit der WEG-Reform haben Sie nach Paragraf 20 WEG einen Anspruch auf eine Lademöglichkeit. Die Eigentümergemeinschaft kann die Maßnahme nicht grundsätzlich verweigern, nur über die Ausführung mitbestimmen. Mieter haben ebenfalls einen Anspruch gegenüber dem Vermieter. Wir liefern die technische Planung für Ihren Beschluss.

Bauen Sie auch die Photovoltaikanlage dazu?

Nein. Photovoltaik, Wechselrichter und Speicher gehören nicht zu unserem Angebot. Für diesen Teil arbeiten wir mit Partnerbetrieben zusammen und stellen den Kontakt her. Was wir selbst übernehmen, ist der elektrotechnische Teil: Zählerplatz und Verteiler auf den nötigen Stand bringen, Leitungswege auslegen, Lastmanagement einstellen und die Wallbox so anbinden, dass sie mit einer vorhandenen oder später geplanten Anlage zusammenarbeitet.

Welcher Fehlerstromschutz ist vorgeschrieben?

Jeder Ladepunkt braucht einen eigenen Stromkreis und einen passenden Fehlerstromschutz. DIN VDE 0100-722 lässt dafür zwei Wege zu: einen RCD vom Typ B oder einen RCD vom Typ A beziehungsweise Typ F in Verbindung mit einer Fehlergleichstrom-Überwachungseinrichtung nach IEC 62955. Viele Wallboxen bringen eine solche Erkennung bereits mit. Ist ein vollwertiger RCD im Gerät verbaut, braucht es dafür keinen zweiten in der Unterverteilung, der Schutz der Zuleitung wird davon unabhängig bewertet. Welche Kombination bei Ihrem Gerät und Ihrer Anlage normgerecht ist, klären wir bei der Vor-Ort-Prüfung und weisen sie im Angebot aus.

Bereit für Ihre eigene Ladestation?

Verbindliche Festpreisangebote, saubere Dokumentation und feste Ansprechpartner. Wir melden uns so schnell wie möglich bei Ihnen.

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Ihr Ansprechpartner Christian Rucker, Elektrotechnikermeister
Je genauer Ihre Beschreibung, desto schneller können wir ein Angebot erstellen.
Bis zu 10 Dateien, je max. 5 MB. Fotos von Sicherungskasten und Zählerschrank helfen uns bei der Einschätzung, bei Sanierungen zusätzlich Grundrisse oder vorhandene Elektropläne. Bitte nur fotografieren, wenn das gefahrlos möglich ist: keine Abdeckungen entfernen, keine plombierten Bereiche öffnen, nichts berühren.

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