Einsatzgebiet Berg am Laim

Elektriker in Berg am Laim

Unser Meisterbetrieb sitzt im direkt angrenzenden Trudering. Für Berg am Laim heißt das kurze Wege und ein Elektriker, der die Gebäude im Münchner Osten kennt.

Warum die Elektrik in Berg am Laim ihre eigenen Themen hat

Berg am Laim liegt zwischen Haidhausen und Trudering und ist baulich anders geprägt als die Innenstadtviertel. Östlich des Ostbahnhofs entstanden vor allem in der Zwischenkriegszeit die Eisenbahnersiedlungen, nach dem Zweiten Weltkrieg kam auf den verbliebenen Freiflächen eines der größten Wohnungsbaugebiete Münchens dazu. Das Ergebnis ist ein Stadtteil, der überwiegend aus kleineren Mehrfamilienhäusern und Wohnblocks besteht, mit einzelnen Einfamilienhäusern dazwischen.

Für die Elektrotechnik bedeutet das drei wiederkehrende Themen: Anlagen, die aus einer Zeit stammen, in der zwei Stromkreise pro Wohnung als ausreichend galten. Zählerschränke, die für die heutige Messtechnik zu knapp bemessen sind. Und Gemeinschaftsanlagen wie Treppenhausbeleuchtung, Klingel- und Sprechanlagen oder Allgemeinstrom, für die eine Eigentümergemeinschaft oder Hausverwaltung verantwortlich ist.

Genau das ist unser Alltag. Wir arbeiten als Elektro-Meisterbetrieb seit 1966 im Münchner Osten, sowohl für private Eigentümer und Mieter als auch für Hausverwaltungen und Gewerbe.

Wie Berg am Laim gebaut wurde und was das für die Elektrik heißt

Der Unterschied zu den Einfamilienhausvierteln nebenan ist nicht das Baualter, sondern die Eigentumsform. Hier gehört die Anlage selten einer Person allein, und das ändert fast alles.

  1. 1913

    Vom eigenen Ort zum Stadtbezirk 14

    Berg am Laim war eine eigene Gemeinde und kam am 1. Juli 1913 zu München. Fünf Eingemeindungsanträge hatte der Gemeinderat bis dahin gestellt, unter anderem in der Hoffnung auf einen Anschluss an das Münchner Trambahnnetz, der dann 1926 kam. Der Bezirk trägt heute die Nummer 14 und liegt zwischen Haidhausen und Trudering.

    Was daraus folgt, merkt man an der Elektrik. Berg am Laim ist nicht in einem Zug gebaut worden, sondern in Wellen: Siedlungen der Zwischenkriegszeit, Wiederaufbau, Nachverdichtung. In derselben Straße stehen Häuser, deren Anlagen elektrisch fünfzig Jahre auseinanderliegen.

    Der praktische Unterschied zu den Einfamilienhausvierteln östlich davon ist aber nicht das Alter, sondern die Eigentumsform. Hier gehört die Anlage selten einer Person allein.

    Heller Flur eines Mehrparteienhauses mit Wohnungstüren und Deckenbeleuchtung, Allgemeinstrom und Treppenhausbeleuchtung in Berg am Laim, Rucker Elektro München
    Treppenhaus, Flur, Keller: Allgemeinanlagen gehören der Gemeinschaft, nicht der einzelnen Wohnung.
  2. ab 1936

    Die Maikäfersiedlung und der soziale Wohnungsbau

    An Bad-Schachener-, Echardinger und St.-Michael-Straße entstand ab 1936 die Volkswohnungsanlage Berg am Laim, die erste ihrer Art in München. Der Stadtrat beschloss sie am 30. April 1936, gebaut wurde bis 1939, zunächst mit 611 Wohnungen. Im Volksmund heißt sie Maikäfersiedlung, wegen der kleinen Vorgärten und der sehr kleinen Wohnungen.

    Solche Anlagen sind elektrisch nach demselben Muster gebaut: wenige Stromkreise je Wohnung, ein gemeinsamer Zählerraum, Steigleitungen durch das ganze Haus. Wird in einer Wohnung modernisiert, endet die Zuständigkeit an der Wohnungstür. Alles davor, also Steigleitung, Zählerplatz und Hausanschluss, gehört der Gemeinschaft.

    Deshalb ist unsere erste Frage in Berg am Laim fast nie technisch, sondern organisatorisch: Geht es um Ihre Wohnung oder um das Haus? Davon hängt ab, wer beauftragt, wer zahlt und ob ein Beschluss nötig ist. Für Eigentümergemeinschaften und Verwaltungen haben wir dazu eine eigene Übersicht.

    Mehrere Anschlusskaesten und Zählerschränke nebeneinander an einer Gebäudewand, Zählerschrankmodernisierung in Berg am Laim, Rucker Elektro München
    Mehrere Parteien, mehrere Zählerplätze: Die Modernisierung wird hier pro Zählerplatz gerechnet.
  3. heute

    Was am Objekt regelmäßig ansteht

    Drei Aufgaben kommen in Mehrparteienhäusern immer wieder. Erstens der Zählerplatz: Für moderne Messeinrichtungen und Smart Meter braucht er den Stand der Technischen Anschlussbedingungen, sonst kann der Messstellenbetreiber nicht tauschen. Die Zählerschrankmodernisierung wird hier pro Zählerplatz gerechnet, nicht pauschal fürs Gebäude.

    Zweitens die Allgemeinanlagen: Treppenhausbeleuchtung, Klingel und Sprechanlage, Kellerlicht, Außenbeleuchtung. Sie laufen über den Allgemeinstrom und fallen selten dramatisch aus, sondern schleichend, bis irgendwann drei Leuchten fehlen und niemand mehr weiß, welcher Automat dazugehört.

    Drittens die Prüfpflichten. Sobald ein Objekt gewerblich genutzt wird, verlangt die DGUV Vorschrift 3 in Verbindung mit der Betriebssicherheitsverordnung wiederkehrende Prüfungen der ortsfesten Anlagen. Das übernehmen wir samt Protokoll und Fristenverwaltung, siehe E-Check. Wo Rettungswege beleuchtet sein müssen, kommt Sicherheitsbeleuchtung dazu.

    Beleuchtetes Rettungszeichen mit Fluchtwegpiktogramm neben einem Alarmmelder an einer Wand, Sicherheitsbeleuchtung in Berg am Laim, Rucker Elektro München
    Rettungszeichenleuchten müssen funktionieren, wenn der Rest ausfällt. Das wird geprüft und dokumentiert.

Häufige Aufgaben in Berg am Laim

Womit wir im Stadtteil am häufigsten zu tun haben

Zählerschrank im Mehrparteienhaus

In Gebäuden aus den Fünfzigern und Sechzigern ist der Zählerplatz oft zu klein für moderne Messeinrichtungen, und die Verdrahtung entspricht nicht mehr den Anschlussbedingungen. Wir modernisieren strangweise, damit nicht das ganze Haus gleichzeitig ohne Strom ist.

Zur Zählerschrankmodernisierung

Leitungen und Stromkreise im Bestand

Zu wenige Steckdosen, dauerhaft Mehrfachstecker im Einsatz, fehlender FI-Schutz im Bad: typische Ausgangslagen in gewachsenen Anlagen. Oft genügt eine gezielte Ergänzung, manchmal ist die abschnittsweise Erneuerung sinnvoller.

Zur Elektrosanierung

Prüfung vor Kauf, Vermietung oder Übergabe

Wer eine Wohnung kauft, vermietet oder übernimmt, kennt den Zustand der Elektrik selten. Der E-Check liefert ein Prüfprotokoll mit Messwerten, das den Zustand nachvollziehbar dokumentiert.

Zum E-Check

Wallbox in der Tiefgarage

In Mehrparteienhäusern ist eine gemeinsame Grundinstallation mit Lastmanagement fast immer sinnvoller als viele Einzelanschlüsse. Wir liefern die Planung und eine Kostenaufstellung für die Eigentümerversammlung.

Zur Wallbox-Installation

Das komplette Leistungsspektrum unseres Meisterbetriebs finden Sie in der Leistungsübersicht.

Häufige Fragen zum Elektriker in Berg am Laim

Wer beauftragt uns eigentlich, die Wohnung oder das Haus?

Das ist in Berg am Laim die häufigste Vorfrage, und sie entscheidet über alles Weitere. Alles hinter Ihrer Wohnungstür, also Stromkreise, Steckdosen und die Verteilung in der Wohnung, ist Ihre Sache und Sie können uns direkt beauftragen. Alles davor gehört zur Gemeinschaft: Hausanschluss, Steigleitung, Zählerplätze, Treppenhaus, Keller und Außenbeleuchtung. Dafür beauftragt die Eigentümergemeinschaft oder die Hausverwaltung, häufig braucht es zusätzlich einen Beschluss. Wenn Sie unsicher sind, klären wir das im ersten Gespräch, bevor irgendjemand ein Angebot schreibt.

Was kostet eine Zählerschrankmodernisierung im Mehrfamilienhaus?

Anders als im Einfamilienhaus wird hier pro Zählerplatz gerechnet, nicht pauschal fürs Gebäude. Was dazukommt, hängt am Zustand von Hausanschlussraum und Steigleitung und daran, ob der Umbau in einem Zug oder in Etappen laufen soll. Nach der Bestandsaufnahme vor Ort bekommen Sie eine Aufstellung, die sich in einer Eigentümerversammlung vorlegen lässt, mit klarer Trennung zwischen Gemeinschaftsanteil und Sondereigentum.

Wie schnell sind Sie in Berg am Laim vor Ort?

Unser Betrieb sitzt in der Edeltraudstraße 57 in München-Trudering, dem direkt angrenzenden Stadtteil. Die Anfahrt nach Berg am Laim ist entsprechend kurz, was die Terminplanung erleichtert. Wie schnell ein Termin möglich ist, hängt trotzdem von unserer aktuellen Auslastung ab, eine zeitnahe Ausführung können wir nicht pauschal zusagen. Erreichbar sind wir Montag bis Freitag von 7:00 bis 16:00 Uhr, telefonisch oder über das Kontaktformular. Einen Notdienst bieten wir nicht.

Wir sind eine Eigentümergemeinschaft. Übernehmen Sie auch Gemeinschaftsanlagen?

Ja. Treppenhausbeleuchtung, Sicherheitsbeleuchtung, Klingel- und Sprechanlagen, Zählerschränke und Allgemeinstrom gehören zu unserem Alltag. Für Eigentümergemeinschaften und Hausverwaltungen erstellen wir nachvollziehbare Angebote, die sich als Beschlussgrundlage in der Eigentümerversammlung verwenden lassen. Mehr dazu auf unserer Seite für Gewerbe und Hausverwaltungen.

Unser Haus ist aus den fünfziger Jahren. Muss die Elektrik komplett erneuert werden?

Nicht zwangsläufig. Eine Anlage muss nicht allein wegen ihres Alters erneuert werden; ob sie weiterbetrieben werden kann, hängt vom Zustand, späteren Änderungen und der heutigen Nutzung ab. Die Schutzstandards einer heutigen Neuinstallation erreichen Anlagen aus dieser Zeit allerdings nicht. Wir nehmen zuerst den Bestand auf, messen die Abschaltbedingungen und sehen uns Verteiler und Leitungswege an. Erst danach sagen wir Ihnen, ob eine gezielte Ergänzung genügt oder ob sich eine größere Erneuerung lohnt.

Können wir in unserer Tiefgarage eine Wallbox installieren lassen?

In der Regel ja. Nach Paragraf 20 WEG haben Sie einen Anspruch auf eine Lademöglichkeit am eigenen Stellplatz; die Gemeinschaft darf über die Art der Ausführung mitbestimmen, die Maßnahme aber nicht grundsätzlich verweigern. In Mehrparteienhäusern ist meist eine gemeinsame Grundinstallation mit Lastmanagement sinnvoller als viele Einzellösungen. Wir liefern Ihnen die technische Planung und eine Kostenaufstellung für die Eigentümerversammlung.

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Ihr Ansprechpartner Christian Rucker, Elektrotechnikermeister
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Bis zu 10 Dateien, je max. 5 MB. Fotos von Sicherungskasten und Zählerschrank helfen uns bei der Einschätzung, bei Sanierungen zusätzlich Grundrisse oder vorhandene Elektropläne. Bitte nur fotografieren, wenn das gefahrlos möglich ist: keine Abdeckungen entfernen, keine plombierten Bereiche öffnen, nichts berühren.

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