Sicherheit

E-Check in München: Was kostet er und wer braucht ihn?

Elektriker misst mit einem Multimeter an einer Hausinstallation beim E-Check, Ratgeber von Rucker Elektro München

Der E-Check ist die anerkannte Sicherheitsprüfung des Elektrohandwerks für Anlagen und Geräte, die Unternehmen, Vermieter und Privatpersonen vor gefährlichen Stromschlägen und Bränden schützt. In München suchen viele Betriebe und Immobilieneigentümer nach transparenten Informationen zu den E-Check Kosten und den tatsächlichen Prüfpflichten. Dieser Artikel erklärt, mit welchen Preisen Sie rechnen müssen und wann eine Prüfung wirklich verpflichtend ist.

Was ist ein E-Check und warum ist er wichtig?

Der E-Check ist eine systematische Sicherheitsprüfung, die elektrische Anlagen, Geräte und Installationen auf ihre ordnungsgemäße Funktion und Sicherheit überprüft. Dabei kontrollieren Elektrofachkräfte Leitungen, Sicherungen, FI-Schalter und Verteileranlagen auf Funktion, Zustand und Normenkonformität.

Wichtig zur Einordnung: E-CHECK ist ein geschütztes Prüfsiegel des Elektrohandwerks (ZVEH), keine eigene gesetzliche Vorschrift. Für Privathaushalte ist er freiwillig. Für Unternehmen schreiben dagegen die DGUV Vorschrift 3 und die Betriebssicherheitsverordnung regelmäßige Prüfungen elektrischer Anlagen und Betriebsmittel vor. Diese Pflicht lässt sich mit dem E-Check erfüllen, sie verlangt aber nicht zwingend genau dieses Siegel. Die Prüffristen ergeben sich aus der Gefährdungsbeurteilung des Betriebs, nicht aus einer pauschalen Vorgabe.

Die regelmäßige Prüfung ist damit für Betriebe eine rechtliche Verpflichtung und für alle anderen ein wichtiger Baustein für den Arbeits- und Brandschutz. Defekte elektrische Anlagen verursachen jährlich tausende Brände und Unfälle in Deutschland. Durch den E-Check werden potenzielle Gefahrenquellen frühzeitig erkannt, bevor sie zu kostspieligen Schäden oder gar Personenschäden führen können.

Früherkennung von Gefahrenquellen

Ein professioneller E-Check deckt verschiedene Sicherheitsrisiken auf: Überlastungen in der Elektroinstallation, veraltete Leitungen ohne ausreichende Schutzmaßnahmen, defekte FI-Schutzschalter oder mangelhafte Erdungsanschlüsse. Diese Schwachstellen bleiben oft lange unentdeckt, da sie im normalen Betrieb nicht sofort auffallen, aber dennoch ein erhebliches Risiko darstellen.

Was kostet ein E-Check für eine Wohnung in München?

Für einen Standardfall in München, von der Wohnung bis zum Einfamilienhaus, liegt der E-Check bei rund 300 bis 660 Euro brutto (250 bis 550 Euro netto). Wo Sie in dieser Spanne landen, entscheiden die Anzahl der Stromkreise und der Umfang der Anlage. Verstehen Sie das als Orientierungswert, nicht als Festpreis: Der genaue Preis hängt von Ihrer konkreten Anlage ab und wird vor der Prüfung verbindlich vereinbart. Verschachtelte Altanlagen und Gewerbeobjekte liegen darüber.

Elektriker prüft europäischen Sicherungskasten mit DIN-Schienen beim E-Check Kosten München, Ratgeber von Rucker Elektro
Beim E-Check in München prüft ein Fachmann jeden Sicherungsautomaten auf korrekte Funktion und Sicherheit.

Für größere Objekte, Einfamilienhäuser und Gewerbeanlagen lässt sich kein pauschaler Preis nennen, weil Umfang, Geräteanzahl und geforderte Prüftiefe stark variieren. Solche Prüfungen kalkulieren wir individuell nach einer kurzen Bestandsaufnahme, damit die Kosten für Sie von Anfang an nachvollziehbar sind.

E-Check Preis: Faktoren, die die Kosten beeinflussen

Der finale E-Check Preis wird von verschiedenen Faktoren bestimmt, die bei der Kostenplanung berücksichtigt werden sollten:

Anzahl und Art der zu prüfenden Geräte

Je mehr elektrische Geräte und Anlagen geprüft werden müssen, desto höher fallen naturgemäß die Gesamtkosten aus. Dabei sind einfache Bürogeräte günstiger zu prüfen als komplexe Produktionsmaschinen oder sicherheitsrelevante Anlagen.

Unternehmensgröße und Prüfumfang

Größere Unternehmen profitieren oft von günstigeren Stückpreisen, da die Anfahrts- und Rüstzeiten auf mehr Prüfobjekte verteilt werden können. Kleine Betriebe zahlen möglicherweise höhere Einzelpreise, haben aber auch entsprechend weniger Geräte zu prüfen.

Regionale Faktoren und Anfahrtswege

In München und Umgebung können die Kosten je nach Standort des Prüfdienstleisters und der Entfernung zu Ihrem Betrieb variieren. Zusätzliche Anfahrtskosten werden meist separat berechnet, besonders bei größeren Entfernungen oder schwer zugänglichen Standorten.

Prüffrequenz und Bestellvolumen

Der Aufwand je Prüfung sinkt, wenn mehrere Einheiten oder Standorte in einem Termin geprüft werden können, weil Anfahrt und Rüstzeit nur einmal anfallen. Wie sich das im Preis niederschlägt, hängt vom Objekt ab und klären wir vor dem Termin.

Zusatz- und Nebenkosten

Neben den eigentlichen Prüfkosten können weitere Kosten anfallen: Reparaturen an defekten Geräten, Ersatzteilbeschaffung, Erstprüfung mit Geräteerfassung oder Fracht- und Servicekosten. Diese sollten vor Auftragsvergabe transparent kommuniziert werden.

E-Check was wird geprüft: Der detaillierte Prüfumfang

Ein professioneller E-Check umfasst verschiedene Prüfbereiche, die systematisch abgearbeitet werden, um die elektrische Sicherheit gewährleisten zu können:

Prüfung der elektrischen Installationen

Bei der Anlagenprüfung werden alle fest installierten elektrischen Komponenten überprüft: Hauptverteilungen, Unterverteilungen, Stromkreise, Schutzleiter, Erdungsanlagen und Potentialausgleich. Dabei messen die Prüfer Isolationswiderstände, Schleifenimpedanzen und die Funktion der Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter).

Kontrolle der Sicherheitseinrichtungen

Besondere Aufmerksamkeit gilt den Sicherheitseinrichtungen: FI-Schutzschalter werden auf ihre Auslösecharakteristik geprüft, Überstromschutzeinrichtungen auf korrekte Dimensionierung kontrolliert und Not-Aus-Schalter auf einwandfreie Funktion getestet.

Prüfung ortsveränderlicher Betriebsmittel

Bewegliche elektrische Geräte werden einzeln geprüft: Sichtprüfung auf äußere Beschädigungen, Messung des Schutzleiterwiderstands, Isolationsprüfung und Funktionstest. Geräte, die die Prüfung bestehen, werden mit einer Prüfplakette gekennzeichnet, die das nächste vorgesehene Prüfdatum trägt. Geräte mit Mängeln erhalten keine Plakette, sondern einen Eintrag im Bericht.

Dokumentation und Bewertung

Alle Prüfergebnisse werden dokumentiert. Sie erhalten einen übersichtlichen Prüfbericht mit den Messwerten, den festgestellten Mängeln und konkreten Handlungsempfehlungen. Der Bericht hält fest, was wann mit welchem Ergebnis geprüft wurde. Diese Dokumentation können Sie gegenüber Versicherung, Käufern, Sachverständigen und späteren Fachbetrieben vorlegen. Eine bestimmte rechtliche Wirkung ist damit nicht verbunden, das hängt vom Einzelfall ab.

Besondere Umgebungen

In feuchten Räumen und im Außenbereich gelten erhöhte Anforderungen an die Schutzmaßnahmen, die wir bei der Prüfung berücksichtigen. Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen und medizinisch genutzte Räume nach DIN EN 62353 gehören nicht zu unserem Leistungsumfang.

So läuft ein E-Check ab: die drei Prüfstufen

Der vorige Abschnitt beschreibt, was geprüft wird. Genauso oft werden wir gefragt, wie so ein Termin abläuft. Die Prüfung folgt einer festen Reihenfolge, die in den VDE-Normen vorgegeben ist: erst schauen, dann funktionsprüfen, dann messen. Diese Reihenfolge ist kein Formalismus, sondern Sicherheit: Wer sofort mit dem Messgerät an eine Anlage geht, deren Zustand er nicht kennt, gefährdet sich selbst.

Stufe 1: Sichtprüfung bei abgeschalteter Anlage

Wir beginnen mit der Besichtigung. Arbeiten am geöffneten Verteiler führen wir im freigeschalteten Zustand aus, einzelne Funktionsprüfungen sind dagegen nur unter Spannung möglich. Bei der Besichtigung sehen wir uns alle zugänglichen Teile an: Verteiler, Klemmstellen, Leitungswege, Steckdosen und Schalter. Wir suchen nach äußeren Beschädigungen, Korrosion und Spuren von Überhitzung, etwa verfärbten Klemmen oder brüchiger Isolierung. Ebenso wichtig ist, was fehlt: eine nachvollziehbare Beschriftung der Stromkreise, ein Stromkreisverzeichnis, ein sauber verschlossener Verteiler.

Ein großer Teil der Mängel, die wir in Münchner Bestandsanlagen finden, fällt schon hier auf, bevor ein einziges Messgerät zum Einsatz kommt.

Stufe 2: Funktionsprüfung

Danach prüfen wir, ob die Schutzeinrichtungen tatsächlich tun, was sie sollen. FI-Schutzschalter werden nicht nur über die Prüftaste ausgelöst, sondern mit dem Messgerät auf ihre Auslösezeit geprüft. Ein FI, der auslöst, aber zu langsam, schützt im Ernstfall nicht zuverlässig. Dazu kommen die Kontrolle der Erdungsverbindungen, ein Blick auf die Spannung in allen Stromkreisen und bei Drehstromanschlüssen die Prüfung der Drehfeldrichtung.

Stufe 3: Messtechnische Prüfung

Zum Schluss die Messungen, aus denen die Zahlen im Protokoll entstehen. Der Isolationswiderstand wird gegen die Mindestwerte der jeweils maßgeblichen Norm bewertet; für Stromkreise bis 500 Volt nennt DIN VDE 0100-600 bei der Erstprüfung 1 Megaohm. Gesunde Anlagen liegen in der Praxis deutlich darüber. Bei einer Wiederholungsprüfung an einer bestehenden Anlage nach DIN VDE 0105-100 ist der gemessene Wert im Zusammenhang mit Alter, Aufbau und Nutzung zu bewerten, nicht an einer einzelnen Zahl. Die Schleifenimpedanz zeigt, ob im Fehlerfall genug Strom fließt, damit die Sicherung rechtzeitig abschaltet. Dazu messen wir die Durchgängigkeit der Schutzleiter und den Erdungswiderstand.

Jeder Wert wird gegen die Grenzwerte der Norm bewertet und landet mit Datum, Prüfer und verwendetem Messgerät im Protokoll. Für eine durchschnittliche Wohnung dauert der komplette Ablauf meist ein bis zwei Stunden, bei größeren Anlagen und vielen Geräten entsprechend länger.

E-Check Pflicht: Wer muss prüfen lassen?

Die E-Check Pflicht ist in Deutschland klar geregelt und betrifft verschiedene Personengruppen und Bereiche:

Zwei Techniker mit Schutzhelm prüfen Unterlagen bei elektrischer Sicherheitsinspektion E-Check Kosten München, Ratgeber von Rucker Elektro
Jeder Prüfschritt wird dokumentiert, damit im Bericht nachvollziehbar steht, was geprüft wurde und mit welchem Ergebnis.

Gewerbliche und industrielle Betriebe

Alle Unternehmen sind nach der DGUV Vorschrift 3 (früher BGV A3) verpflichtet, ihre elektrischen Anlagen und Betriebsmittel regelmäßig prüfen zu lassen. Diese Pflicht gilt unabhängig von der Unternehmensgröße und umfasst sowohl die Erstprüfung neuer Anlagen als auch wiederkehrende Prüfungen in festgelegten Intervallen.

Vermieter und Eigentümer von Gewerbeimmobilien

Vermieter gewerblich genutzter Immobilien müssen sicherstellen, dass die elektrischen Anlagen den Sicherheitsanforderungen entsprechen. Dies gilt besonders für Gemeinschaftsbereiche, gemeinsam genutzte Anlagen und zur Verfügung gestellte elektrische Geräte.

Öffentliche Einrichtungen und Institutionen

Schulen, Krankenhäuser, Behörden und andere öffentliche Einrichtungen unterliegen besonderen Sicherheitsanforderungen. Hier sind regelmäßige Elektroprüfungen nicht nur vorgeschrieben, sondern auch besonders wichtig, da sich täglich viele Menschen in diesen Gebäuden aufhalten.

Prüfintervalle und Fristen

Die Prüffristen ergeben sich aus der Gefährdungsbeurteilung des Betriebs. Als Richtwerte der DGUV haben sich bewährt: ortsveränderliche Geräte in Büroumgebungen etwa alle 2 Jahre, in Werkstätten oder auf Baustellen jährlich, ortsfeste Anlagen etwa alle 4 Jahre. In besonderen Bereichen können kürzere Intervalle sinnvoll oder gefordert sein.

Sanktionen bei Nichteinhaltung

Wer als Arbeitgeber vorgeschriebene Prüfungen unterlässt, verstößt gegen Pflichten aus Arbeitsschutzrecht und Unfallverhütungsvorschriften. Kommt es zu einem Schaden, kann eine unterlassene Prüfung Teil der Ursachenprüfung werden. Wie sich das im Einzelfall auswirkt, klären Versicherer, Berufsgenossenschaft und gegebenenfalls Gerichte, nicht wir.

Private Haushalte und Eigentümer

Für private Haushalte besteht grundsätzlich keine E-Check Pflicht. Allerdings ist ein freiwilliger E-Check sinnvoll, besonders in älteren Gebäuden oder bei häufigen Störungen der Elektroinstallation. Vermieter von Wohnimmobilien sollten die elektrischen Anlagen regelmäßig prüfen lassen, um ihrer Verkehrssicherungspflicht nachzukommen.

Rechtliche Grundlagen und Normen

Der E-Check basiert auf verschiedenen gesetzlichen Grundlagen und technischen Normen:

DGUV Vorschrift 3

Die DGUV Vorschrift 3 (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) ist die wichtigste Rechtsgrundlage für die Elektroprüfung in Unternehmen. Sie konkretisiert die allgemeinen Arbeitsschutzgesetze für den Bereich der Elektrotechnik und legt fest, wann und wie elektrische Anlagen geprüft werden müssen.

Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV)

Die Betriebssicherheitsverordnung ergänzt die DGUV Vorschrift 3 und regelt den sicheren Betrieb von Arbeitsmitteln, zu denen auch elektrische Anlagen gehören. Sie verpflichtet Arbeitgeber zur regelmäßigen Überprüfung der Sicherheit ihrer elektrischen Betriebsmittel.

DIN VDE Normen

Verschiedene DIN VDE Normen definieren die technischen Anforderungen für die Elektroprüfung: Die DIN VDE 0105-100 regelt den Betrieb von elektrischen Anlagen. Für ortsveränderliche Geräte gilt DIN EN 50699 (VDE 0702) bei der Wiederholungsprüfung und DIN EN 50678 (VDE 0701) nach einer Reparatur. Diese letzten beiden haben 2021 die frühere DIN VDE 0701-0702 abgelöst.

Tipps zur Kostenoptimierung beim E-Check

Mit der richtigen Vorbereitung und Auswahl können Sie die E-Check Kosten deutlich reduzieren:

Den Prüfumfang vorher abgrenzen

Klären Sie vor dem Termin, was genau geprüft werden soll und was im Preis enthalten ist: Anfahrt, Dokumentation und eine mögliche Nachprüfung. Ein abgegrenzter Umfang verhindert Nachträge und macht Angebote vergleichbar.

Geräte vorbereiten und zugänglich machen

Eine gute Vorbereitung kann die Prüfzeit und damit die Kosten reduzieren: Stellen Sie alle zu prüfenden Geräte zugänglich auf, erstellen Sie eine Geräteliste und sorgen Sie dafür, dass die Anlagen für die Prüfung abgeschaltet werden können.

Regelmäßige Wartung und Pflege

Gut gewartete elektrische Anlagen führen zu weniger Beanstandungen beim E-Check. Investieren Sie in regelmäßige Wartung und Instandhaltung, um kostspielige Reparaturen während der Prüfung zu vermeiden.

Mehrere Einheiten in einem Termin

Anfahrt und Rüstzeit fallen je Termin nur einmal an. Wer mehrere Wohnungen oder Objekte gleichzeitig prüfen lässt, senkt den Aufwand je Einheit. Was das konkret bedeutet, rechnen wir vor dem Termin aus.

DGUV-V3-Prüfung für Betriebe in München: was in der Praxis den Unterschied macht

Die kurze Antwort: Für einen Münchner Betrieb entscheidet nicht die Norm über den Aufwand, sondern die Frage, ob geprüft werden kann, während gearbeitet wird. Die DGUV Vorschrift 3 gilt bundesweit gleich. Was sich unterscheidet, ist die Umsetzung im konkreten Objekt.

Drei Dinge fallen bei Prüfungen im Münchner Bestand regelmäßig auf:

  • Gewerbe in gewachsenen Wohnhäusern. In Stadtteilen wie Trudering, Berg am Laim oder Haidhausen sitzen viele Praxen, Kanzleien und Läden in Gebäuden aus den Fünfziger- bis Siebzigerjahren. Die Unterverteilung ist dort oft mehrfach erweitert worden, ohne dass jemand den Stromlaufplan nachgeführt hat. Das Zuordnen der Stromkreise kostet dann mehr Zeit als das Messen selbst.
  • Zwei getrennte Prüfungen, die gern verwechselt werden. Die ortsfeste Anlage wird nach DIN VDE 0105-100 geprüft, die ortsveränderlichen Betriebsmittel nach DIN EN 50699 (VDE 0702). Ein Büro mit fünfzig Geräten hat damit zwei verschiedene Prüfumfänge, zwei Intervalle und zwei Protokolle. Wer nur eines davon beauftragt, hat die Pflicht nur halb erfüllt.
  • Abschaltfenster. Messungen an der geöffneten Verteilung setzen Freischaltung voraus. In einer Arztpraxis oder einem Ladengeschäft heißt das Randzeiten. Wir stimmen das vorher ab, damit nicht am Prüftag entschieden werden muss, welcher Stromkreis warten kann.

Was das für Ihren Betrieb bedeutet, hängt an Größe, Gerätezahl und Gefährdungsbeurteilung. Feste Intervalle für alle gibt es nicht: Die DGUV Vorschrift 3 nennt Richtwerte, verbindlich sind die Fristen, die sich aus Ihrer eigenen Gefährdungsbeurteilung ergeben.

E-Check und Elektroprüfung in München: Rucker Elektro als Ansprechpartner

Rucker Elektro ist ein familiengeführter Elektro-Meisterbetrieb in München-Trudering, gegründet 1966. Wir sind eingetragener Meisterbetrieb der Handwerkskammer für München und Oberbayern und Mitglied der Innung für Elektro- und Informationstechnik München.

Wir prüfen elektrische Anlagen nach den einschlägigen DIN-VDE-Normen, ordnen die Befunde nach Dringlichkeit ein und dokumentieren das Ergebnis nachvollziehbar. Dabei sehen wir uns Leitungen, Sicherungen, Fehlerstrom-Schutzschalter und Verteilungen auf Funktion und Zustand an.

Alles zu Ablauf, Umfang und Prüfprotokoll steht auf unserer Leistungsseite zum E-Check in München.

Sie erhalten einen übersichtlichen Prüfbericht mit den Ergebnissen und priorisierten Empfehlungen. Gefahrenquellen wie überlastete Stromkreise, veraltete Leitungen oder fehlende Schutzmaßnahmen benennen wir konkret und sagen Ihnen, was davon wirklich eilt.

Fazit: E-Check als wichtige Investition in die Sicherheit

Der E-Check ist weit mehr als eine lästige Pflicht: Er ist eine Investition in die elektrische Sicherheit Ihres Unternehmens oder Ihrer Immobilie. Die E-Check Kosten mögen zunächst als zusätzliche Belastung erscheinen, doch sie sind minimal im Vergleich zu den möglichen Schäden durch elektrische Defekte.

Der Richtwert von rund 300 bis 660 Euro brutto gilt für einen Standardfall bei der Prüfung einer übersichtlichen festen Elektroinstallation, etwa einer Wohnung oder eines kleineren Wohnobjekts. Gewerbliche Anlagen, Maschinen und die Prüfung einzelner Betriebsmittel sind davon nicht erfasst und werden objektbezogen kalkuliert.

Was Sie am Ende in der Hand halten, ist ein Prüfbericht, der festhält, was geprüft wurde und was davon Handlungsbedarf auslöst. Kontaktieren Sie Rucker Elektro für eine Einschätzung zu Ihrem Objekt und einen abgegrenzten Prüfumfang.

Häufig gestellte Fragen zum E-Check

Wie oft muss ein E-Check durchgeführt werden?

Die Prüfintervalle hängen von der Art der elektrischen Anlage und dem Einsatzbereich ab. In Büroumgebungen müssen ortsveränderliche Geräte alle 2 Jahre geprüft werden, in Werkstätten und auf Baustellen jährlich. Für ortsfeste Anlagen nennt die DGUV Vorschrift 3 vier Jahre als Richtwert unter normalen Bedingungen. Die tatsächliche Frist ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung des Betreibers und kann kürzer ausfallen. Für Privathaushalte gibt es keine vorgeschriebene Frist; dort ist der Vier-Jahres-Rhythmus eine Empfehlung des Elektrohandwerks.

Was passiert bei einem negativen E-Check Ergebnis?

Werden bei der Prüfung Mängel festgestellt, erhalten Sie eine detaillierte Auflistung aller Defekte mit konkreten Handlungsempfehlungen. Je nach Schwere der Mängel können elektrische Geräte sofort stillgelegt werden oder es wird eine Nachprüfung nach erfolgter Reparatur erforderlich. Sicherheitsrelevante Mängel müssen umgehend behoben werden.

Können E-Check Kosten steuerlich abgesetzt werden?

In der Regel ja, die genaue Einordnung gehört aber zu Ihrem Steuerberater und nicht zu uns. Üblich ist: bei Betrieben als Betriebsausgabe, bei Vermietern als Werbungskosten. Für private Haushalte kommt eine Steuerermäßigung nach Paragraf 35a EStG in Betracht. Ob eine Prüfleistung dort als haushaltsnahe Dienstleistung oder als Handwerkerleistung einzuordnen ist, macht beim Höchstbetrag einen erheblichen Unterschied und ist eine Frage der Finanzverwaltungspraxis, die wir nicht beantworten. Sicher ist nur: Begünstigt sind allein die Arbeitskosten, nicht das Material, und die Rechnung muss unbar bezahlt sein. Ob Prüfkosten auf Mieter umgelegt werden dürfen, richtet sich nach dem Mietvertrag und der Betriebskostenverordnung. Wenn Sie für die Steuererklärung einen getrennt ausgewiesenen Lohnanteil auf der Rechnung brauchen, sagen Sie uns das bei der Beauftragung.

Wie lange dauert ein E-Check in der Regel?

Die Dauer hängt vom Umfang der zu prüfenden Anlagen ab. Pro ortsveränderliches Gerät rechnen Prüfer etwa 4 bis 7 Minuten, für die Prüfung einer elektrischen Anlage können je nach Komplexität mehrere Stunden erforderlich sein. Ein typischer E-Check in einem kleineren Büro dauert meist einen halben Tag.

Wer darf einen E-Check durchführen?

Prüfungen an elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln setzen eine Elektrofachkraft voraus, für die Prüfung selbst zusätzlich die Anforderungen an eine befähigte Person nach der Betriebssicherheitsverordnung. Das Prüfzeichen E-CHECK selbst ist eine Marke der Elektrohandwerke und darf nur von Innungsfachbetrieben vergeben werden. Fragen Sie im Zweifel nach der Eintragung in die Handwerksrolle und nach der Innungsmitgliedschaft, beides lässt sich nachprüfen.

Prüfen Sie auch Objekte im Münchner Umland?

Ja. Neben dem Stadtgebiet München arbeiten wir regelmäßig in den östlich angrenzenden Gemeinden, darunter Haar, Vaterstetten, Baldham, Kirchheim, Feldkirchen, Aschheim, Putzbrunn, Grasbrunn und Ottobrunn. Für Hausverwaltungen und Gewerbekunden mit mehreren Objekten legen wir Prüftermine zusammen, damit nicht jede Einheit eine eigene Anfahrt auslöst. Einen Notdienst bieten wir nicht.

Fragen zum Thema? Wir schauen uns Ihren Fall an.

Meisterbetrieb aus München-Trudering, im Stadtgebiet und im östlichen Umland unterwegs. Sagen Sie uns, worum es geht, dann melden wir uns mit einer Einschätzung.